Bereits im November 2018 forderte die CDU Fraktion im Rahmen der Haushaltsanträge die Planung und Errichtung von Aufdach-Photovoltaikanlagen auf allen dafür geeigneten kommunalen Liegenschaften und erhielt dafür großen Zuspruch

Im Zuge der Beschlussüberwachung und natürlich im Hinblick auf die aktuellen Forderungen, bei zukünftigen Investitionen während der Corona-Pandemie vor allem diese voranzutreiben, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigen, wollen wir zusammen mit der Gemeindeverwaltung und den anderen Mitgliedern des Gemeinderats dieses Projekt neu anschieben und möglichst bald in die Realität umsetzen. Uns erscheint es wichtig ökonomische Verantwortung gepaart mit einer umweltfreundlicheren Wirtschaftsweise in der Post-Corona-Zeit anzugehen. Wir befinden uns zwar noch immer inmitten dieser Pandemie, können aber schon heute die Weichen zum Erhalt unserer Lebensgrundlagen stellen, indem wir innovative Produkte und Dienstleistungen unterstützen, die attraktive und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum auch in unserer Region sichern. Wir erachten den Einsatz von finanziellen Mittel zur Konzeption an dieser Stelle für deutlich wichtiger als Ausgaben für die Erstellung eines Parkraumbewirtschaftungskonzepts für das gesamte Gemeindegebiet, also z.B. auch für den Dachsweg oder die Sudetenstraße. Wir sind uns der Parkraum-Problematik sehr bewusst, sehen die Prioritäten momentan allerdings an anderer Stelle. Im Leitbild der Gemeinde Dossenheim verpflichten wir uns dazu „Dossenheim zu einer ökologischen Vorbildgemeinde, die Energieeffizienz und regenerative Energiequellen nutzt, um natürliche Ressourcen bestmöglich zu schonen.“ Die Gemeinde Dossenheim verfügt über zahlreiche kommunale Liegenschaften, die zur Produktion von regenerativem Strom durch Photovoltaikanlagen genutzt werden können. Eine erste grobe Analyse dieser Dachflächen ergab ein enormes Photovoltaikpotenzial von geschätzten 351 kWp (Kilowatt Peak – Spitzenleistung von Photovoltaik Modulen). Wir sind der Meinung, dass dieses Potenzial gemeindeeigener Objekte im Sinne des Naturschutzes und der Einsparung von CO2 Emissionen, aber auch vor dem Hintergrund eines wirtschaftlichen Betriebes und damit zur kostengünstigen Produktion von Strom nicht ungenutzt bleiben sollte. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für alle privaten Haushalte, die es mit einem überzeugenden Konzept für dieses Projekt ebenfalls zu gewinnen gilt. Die Zusage der Verwaltung, dass sich der Gemeinderat im Anschluss an die Sommerpause damit beschäftigen wird, stimmt uns optimistisch, dass wir diesen Schritt möglichst schnell gemeinsam gehen können.
(Matthias Harbarth – Fraktionssprecher)

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